Abfallmanagement - Teil 1

Shownotes

Abfälle fallen in Unternehmen in unterschiedlichster Art und Weise an. Dabei muss jedoch darauf geachtet werden, dass mit den Abfällen korrekt umgegangen wird, damit keine Gefahren für Menschen und Umwelt entstehen. Speziell Gefahrstoffe stellen hierbei ganz unterschiedliche und spezifische Anforderungen. Damit diese erfüllt werden können, bedarf es eines Abfallmanagements, das alle Aspekte des Umgangs mit und der Entsorgung von Abfällen regelt. Christian und Daniel erklären, warum das Abfallmanagement Teil des Arbeitssicherheitsmanagements ist und wie eine organisatorische Umsetzung im Unternehmen gelingt.

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00:00:01: Willkommen bei Compliance Check.

00:00:03: Compliance muss nicht kompliziert und teuer sein,

00:00:06: wir erklären

00:00:07: wie es geht.

00:00:12: Hallo zusammen und herzlich willkommen hier ein weiteres Mal bei Complance Check.

00:00:19: Wie immer am Compliance Donnerstag und auch wie immer mit Christian und Daniel.

00:00:24: Und heute machen wir Müll!

00:00:26: Machen wird das nicht immer?

00:00:28: Naja, aber das müssen andere bewerten.

00:00:31: Aber heute sind wir wirklich beim Müll!

00:00:33: Also nämlich beim Thema Abfälle, Abfallmanagement im Unternehmen soll uns jetzt heute und die nächsten beiden Folgen mal ein bisschen näher beschäftigen

00:00:45: also... Liebe Hörer, alles was letztendlich unter die Rubrik der Abfallverordnung und des sogenannten Kreislauf-Wirtschaftsgesetzes fällt.

00:00:56: Das ist tatsächlich der Umgang mit Abfällen wie sie in einem Unternehmen idealerweise entstehen Und da müssen wir schon mal unterscheiden im Sinne der Definition Was sind eigentlich Abfälle?

00:01:16: unternehmerischen Kontext.

00:01:18: Und bitte, wir wollen uns jetzt nicht irgendwie mit irgendwelchen Haushaltsgrößenmengen ... Also wenn wir das Dreimannbüro haben, dass da mal ein Kaffeefilter irgendwo in die Biotüte dann eben wandert oder ein bisschen Papier im Papierkorb sondern wirklich eben im unternehmerischem Kontext wo wir in Größenordnungen das da signifikant große Abfallmengens anfallen dann eben hier aus dem Produktionsprozess heraus, aus der unternehmerischen Tätigkeit Stoffe.

00:01:51: Die eben hier ja nicht am Ende im Produkt oder in der Dienstleistung stecken sondern die eben hier Aus dem Transformationsprozesse heraus zusätzlich anfallen und die eben in irgendeiner Art und Weise jetzt entsorgt recycelt beseitigt werden müssen.

00:02:14: Also klassischerweise sprichst du von irgendwelchen Stoffen, die wir tatsächlich unter Rohhilfs- und Betriebsstoffe kennen.

00:02:22: Zur Herstellung von Produkten

00:02:24: aber auch

00:02:25: aus dem Produktionsprozess heraus Abfälle, die durch eine Anwendung verschiedener Stoffe entstehen können.

00:02:32: also machen wir ein Beispiel in der Chemie können mehrere Substanzen zu einem neuen Produkt oder zu einer neuen Substanz reagieren.

00:02:42: Alle Substanzen für sich gesehen sind eigentlich unproblematisch, aber diese reaktionäre Substanz die daraus entstanden ist könnte zum Beispiel giftig schädlich oder wie auch immer sein.

00:02:53: Ja, oder es entstehen eben mehrere Substanzen.

00:02:56: Eines die wir haben wollen und andere sind halt die nebenbei Anfallen, die gegebenenfalls hier besonders behandelt werden müssen.

00:03:03: Oder denken wir an Produktionsprozess wenn irgendwie Metallbleche ausstanden?

00:03:07: Haben wir Metallreste oder Späne, Metallspäne und mit denen müssen wir in irgendeiner Art und Weise umgehen.

00:03:17: natürlich Warum ist das wichtig und relevant?

00:03:20: Du hast Kaisler Wirtschaftsgesetz angesprochen, aber natürlich auch als fürs Unternehmen sollte man sich Gedanken machen.

00:03:27: Weil natürlich das Thema Abfälle ein erheblicher Kostenfaktor sein kann eben gerade weil einfach A große Mengen abfälle.

00:03:36: also wie viel Material Ausschuss habe Das sind schon mal erhebrliche Kosten.

00:03:42: wenn ich da natürlich den Ausschuss minimieren kann durch effizientere Produktionsverfahren, bietet das erhebliche Einsparpotenziale genauso wenn wir an die Entsorgung von Abfällen denken.

00:03:55: Die ist ja auch nicht kostenlos und eben je spezieller Abfälle sind desto aufwendiger.

00:04:01: dann auch meistens die Entsaugung am Ende.

00:04:05: dann und der Entsorgerungsprozess Und dass lassen sich die Entsergungsunternehmen natürlich auch entsprechend bezahlen.

00:04:12: deswegen bin ich auch hier.

00:04:14: einsparen kann, entweder dass ich schaue, dass sie von diesen Abfällen wegkommen oder dass sich möglichst wenig dieser Abfälle produzieren.

00:04:24: Ist das ein erheblicher wirtschaftlicher Faktor der sich gleichzeitig natürlich auch positiv im Sinne der Nachhaltigkeit des Unternehmens auswirkt?

00:04:32: Also du sprichst jetzt über klassische Abfallprodukte, wie dein Beispiel das Ausstanzen aus einem Blech.

00:04:37: Es bleiben Blechreste übrig.

00:04:39: was können wir damit machen?

00:04:40: Ganz praktisches Beispiel!

00:04:41: Wir könnten die Maschinen anders einstellen so dass eben im Produktionsprozess weniger Blechresste übrigbleiben idealerweise so wenig dass wir das gesamte Blech benutzen.

00:04:54: natürlich wissen wir in der Praxis wird es so nicht immer funktionieren aber man kann sich ja daran tasten die Qualitätsansprüche in dem Produktionsprozess zulassen.

00:05:06: Das ist das eine und natürlich das andere, wenn wir solche Abfallprodukte haben können wir damit natürlich einen zweiten Schritt einläuten nämlich wie führen wir diese Abfall Produkte wieder in den Produktions-Prozess zu?

00:05:23: Das könnte zum Beispiel heißen für unseren Fall mit den Blechen Wir schmelzen das ein, geben das zur Neuproduktion hinzu und produzieren ein neues Blech daraus.

00:05:33: Unter der Voraussetzung, dass wir selber die Bläche produzieren?

00:05:36: Genau!

00:05:36: Aber genau ist das Thema auch das Ziel.

00:05:38: Deswegen gibt es das Kreislaufwirtschaftsgesetz.

00:05:40: Und da sind sie deswegen nur bei dem Thema der Abfallhierarchie wo eben unterschieden wird zwischen verschiedenen Kategorien von Abfällen oder Umgang mit Abfellen.

00:05:52: Und das Ziel des Kreislaufwirtschaftsgesetzes ist eben, dass wir möglichst viel der Abfälle die Anfallen wieder in Kreislaufprozesse zurückführen.

00:06:04: Sei es eben im selben Produktionsprozess oder zumindest auch in andere Produktions- prozesse, das möglichst wenig am Ende als Müll dann am Ende ungenutzt auf der Deponie landet.

00:06:16: also das wäre Der niedrigste Level in der Hierarchie ist die Beseitigung.

00:06:22: Wir packen es auf die Deponie, da rotten die Abfälle vor sich hin über Jahrzehnte und Jahrhunderte.

00:06:28: Die Rohstoffe sind verloren, die drin stecken.

00:06:33: Deswegen gucken wir uns mal die Abfallhyrarchie an.

00:06:37: Wie du gesagt hast, wir haben darüber diskutiert ... Die höchste Schwelle in der Herarchie Das Vermeiden von Abfällen, das also Produktionsprozesse so angepasst umgestellt werden, dass Abfälle idealerweise erst gar nicht entstehen und wir die Rohstoffe natürlich immer mit dem Blickwinkel der Nachhaltigkeit bestmöglichst nutzen können.

00:07:00: Genau!

00:07:00: Das wäre das Beispiel eben mit dem Blech.

00:07:02: Also wenn wir es schaffen hier das Blech da mehr Teile aus einem Quadratmeter Blech rauszukriegen dann haben wir entsprechend Abfall vermieden.

00:07:13: Die andere Variante wäre eben das Thema der Wiederverwendung.

00:07:17: Also wir haben hier Abfälle, Abfallprodukte die wir aber durch Wiederaufbereitung Reparatur dann wieder erneut verwenden können.

00:07:31: Das kann zum Beispiel sein dass Wasser wäre das Thema, dass wir einen geschlossenen Wasserkreislauf haben und nachdem wir das Wasser zum Reinigen verwendet haben, dann filtern wir eben die Schadstoffe aus dem Wasser raus.

00:07:46: Und dann kann das erneut zur Reinigung verwendete werden.

00:07:50: oder im klinischen Bereich.

00:07:51: so ein Beispiel eine Operationsbestecke, wenn ich die jedes Mal neu anschaffen muss ist das sehr teuer und da gibt es inzwischen eben auch Möglichkeiten benutztes Operationsbesteck wieder aufzubereiten.

00:08:04: Und dass das eben hinterher wieder voll funktionstüchtig steril nach allen Anforderungen der Gesetze im medizinischen Bereich dann eben wieder verwendet werden kann.

00:08:15: und dementsprechend kostet so ein wiederauf bereitetes Gerät auch weniger wie neues Gerät spart dann eben auch aus wirtschaftlicher Sicht wieder Geld ein und wir haben die Wiederverwendung.

00:08:27: Es muss nicht so viel OP-Besteck neu produziert werden, wofür man spezielle Metallelegierungen und Teile brauchen.

00:08:38: Von der Energie ganz zu schweigen?

00:08:40: Das kommt natürlich immer noch dazu in der Produktion.

00:08:43: Der nächste Punkt wäre diesbezüglich, wenn wir also die Abfälle nicht vermeiden und auch nicht wieder verwenden können müssen wir uns darüber Gedanken machen wie können wir die abfälle geeignet recyceln?

00:08:56: Also möglicherweise in einzelne Bestandteile zerlegen um diese dann erneut einem Wohl geänderten Wirtschaftsprozess, Produktionskreislauf zuzuführen.

00:09:09: Wir müssen das nicht selber machen, aber deswegen ist es Sinn des Kreislaufwirtschaftsgesetzes insgesamt über die Prozesse, dass möglichst viel dann hier ... recycelt werden kann in irgendeiner Art und Weise, beispielsweise wir als Unternehmen.

00:09:26: Wir haben durch die ganzen Verpackungen wo irgendwelche Teile Rohstoffe drin sind für Kunststoffabfälle.

00:09:32: diesen Kunststoff kann man eben wieder neu verarbeiten und dann zu wenn man es recyclet zur neuen Kunststoff teilen dann eben wieder verwenden das müssen sie mir nicht selber machen dafür gibt's entsprechende Betriebe.

00:09:46: ja denken

00:09:48: aber da muss halt Der Kunststoffabfall muss halt zu dem hin.

00:09:51: Denken Sie da als Beispiel mal an PET-Flaschen, praktisches Beispiel?

00:09:57: Wir machen keine Schleichwerbung.

00:09:59: Eine Flasche mit einer zuckrigen Lösung inhaltlicher Art und trinken diese Flaschen aus, und diese wird dann eben entsorgt.

00:10:08: Landet irgendwo auf einem Wertstoffhof.

00:10:10: wenn das ganze Material gebündelt ist kann man da draus ein Schreddergranulat herstellen und mit diesem Granulat beispielsweise Kleidung erzeugen, indem das Erhitzt wird zu Fasern zusammengeschmolzen, gespannelt wird.

00:10:24: Whatever!

00:10:25: Man kann daraus andere Produkte herstellen?

00:10:26: Das ist Recycling.

00:10:28: Genau oder eben bestimmte Teile die man dann eben hernimmt und irgendwelche anderen Produkte draus auch machen kann beispielsweise mit den Lkw-Planen die dann eben zu irgendwelchen Taschen und Rucksäcken verarbeitet werden.

00:10:41: also das sind eben Recyling Prozesse.

00:10:46: Das geht schon Richtung Wiederverwendung in der Art und Weise.

00:10:49: Aber Wiederverwendung ist eher so für die gleiche Thematik bei uns im geschlossenen Kreislauf.

00:10:54: Recycling wäre, dass wir es nach außen geben aber trotzdem es in den Kreislaufprozess kommt Sonstige Verwertungs, die es noch gibt.

00:11:02: Da denken wir vor allen Dingen an die thermische Verwertung also Müllverbrennung.

00:11:06: da sind zwar die Rohstoffe hinterher weg aber zumindest wird die Energie noch genutzt.

00:11:11: das ist aber schon auf relativ niedrig leveligem Bereich.

00:11:15: darunter kommt nur noch die Deponierung was du schon gesagt haben wo im Grunde ja dann die Ressourcen verloren sind und aus unserem Kreislaufprozess auch raus sind und genau das wollen wir vermeiden ist das Ziel des Kreislaufwirtschaftsgesetzes, dass da so wenig mehr möglich vorkommen soll.

00:11:34: Ja an der Stelle wollen wir gerne die Diskussion zur Abfallhierarchie beenden.

00:11:39: falls Sie dazu Fragen haben dann kommen sie auch da gerne auf uns zu.

00:11:44: jetzt würden wir uns gerne mal mit den verschiedenen Abfällen beschäftigen wie wir diese letztendlich anfallenden Abfälle unterscheiden wollen?

00:11:55: nicht so hochdrabend.

00:11:57: Tatsächlich, da gehen wir in der dritten Folge mal ein bisschen genauer eben darauf ein auf verschiedene Abfallarten und wie die zu behandeln sind.

00:12:04: Generell können wir mal sagen, Abfälle unterscheiden wir grob im Unternehmen einmal die Abfelle, die in die Verwertung gehen und dann die Abpfälle, die die Beseitigung gehen.

00:12:16: Also da wollen wir natürlich von der Quote möglichst viel Verwertung, möglichst wenig Beseitigung.

00:12:22: Das ist die eine Ebene und die andere Ebene.

00:12:25: Die Unterscheidung gefährliche Abfälle und nicht gefährlich abfälle.

00:12:30: Ja, gefährliche abfällen können zum Beispiel sein.

00:12:32: Wir haben ja eingangs mal so ein Beispiel mit Chemie gemacht wenn dort... Produkte oder Stoffe enthalten sind, die möglicherweise gesundheitsgefährdend sind.

00:12:41: Oder umweltschädlich sind?

00:12:43: Das wären ganz klar gefährliche Abfälle.

00:12:45: Noch schlimmer wird es wenn wir zum Beispiel im medizinischen Bereich irgendwelche speziellen Medikamenten oder sogar radioaktive Abfällen haben.

00:12:55: da muss man natürlich gewaltig aufpassen was man da macht.

00:12:59: Genau das ergibt sich aber die Einstufung eben auch aus den gesetzlichen Grundlagen entsprechend Fahrstoffverordnungen, die uns eben hier ja die Einkategorisation abnehmen.

00:13:12: Also das müssen wir nicht selber definieren für uns was erachten Wir als gefährlich und nicht gefährlich sondern Das geht eben streng hier auch nach den Buchstaben des Gesetzes.

00:13:24: Ja an der Stelle wollen wir uns jetzt auch einem Thema widmen.

00:13:28: Abfälle stehen ja Nicht losgelöst in einem Unternehmen, sondern sie sind ja letztendlich ein Ausschuss.

00:13:36: Ein Abfallprodukt der Produktion und damit Bestandteil der Unternehmensorganisation weil eben zur Produktion ein Unternehmen organisiert sein muss.

00:13:48: Und diesbezüglich sind Abfälle angegliedert an die Regelungen zum Arbeitsschutz.

00:13:55: Ja man könnte jetzt sagen abfälle das ist durch hier einfach Umweltmanagement.

00:14:00: tatsächlich aber, wie wir mit Abfällen umzugehen haben im Unternehmen.

00:14:06: Das involviert ja immer Personen.

00:14:09: das heißt eben wenn im Produktionsprozess hier Abfälle anfallen müssen unsere Mitarbeitenden wissen wie gehen sie mit den Abfellen um?

00:14:19: damit für Sie und Ihre Arbeit Sicherheit persönliche Sicherheit Gesundheit eben hier kein Risiko entsteht Und das ist eben eine Sache des Arbeitsschutzes.

00:14:30: Also wie muss ich mit den angefallen Abfällen umgehen?

00:14:33: Wie habe ich die zu lagern, wie hab' ich sie zu transportieren auch zum Platz wo die dann für die Entsorgung oder ja dann für der Entsorungsunternehmen gelagert werden, dass sie dort abgeholt werden gegebenenfalls wenn wir Abfälle auch selber... irgendwohin transportieren müssen, wie hat das stattzufinden.

00:14:55: Das involviert alles unsere Mitarbeitenden und deswegen ist es einfach nur eine Erweiterung in der Hinsicht des Arbeitsschutzes wo wir das angliedern.

00:15:07: Ja da wollen wir mal drauf eingehen was im Arbeit schützt denn letztendlich hinsichtlich Abfällen alles nötig ist?

00:15:13: Genau also generell Thema Arbeitsschutz verweisen wir auf unsere Folgen allgemeiner Natur.

00:15:19: Da haben uns ja auch schon sehr ausführlich miteinander gesetzt, also wenn Sie da noch mal generell die Arbeitsschutzorganisation sich anschauen wollen und da bitte dann auf die Folgen abstellen.

00:15:32: Ansonsten gilt hier natürlich eben das Thema oder wo hängt es besonders?

00:15:41: Es geht los bei Kernthema der Arbeitsschutzorganisation, die persönliche Schutzausrüstung.

00:15:50: Da kommt das Thema Abfälle sehr stark ins Spiel weil natürlich ... Bei entsprechenden Abfallarten brauche ich besondere Schutzausrüstung.

00:15:58: Zum Beispiel, wenn die Gegenstände scharfkantig sind, also Verletzungsgefahr besteht, spitze scharf kantig, dass ich hier entsprechend der Schutzhandschuhe oder Schutzkleidung benötige?

00:16:13: Du hast vorher gesagt, die Chemikalien oder die Medikamente, die ich nicht auf die Haut in die Augen bekommen soll.

00:16:21: Dass sich irgendwo Schutzbrille bis hin zu einem ganzen Schutzanzug gegebenenfalls getragen werden muss.

00:16:31: Aber auch das ergibt sich aus den entsprechenden gesetzlichen Grundlagen wie damit umzugehen ist.

00:16:38: aber die Arbeitsschutz ... Organisation muss eben sicherstellen, dass diese Schutzausrüstung dann auch hier überall dort verfügbar ist wo sie benötigt wird.

00:16:50: Ja, ich würde das gerne ergänzen mit einem Satz und ich glaube, dass können wir ganz hoch aggregiert so darlegen.

00:16:57: Die Mitarbeitenden brauchen die geeignete Schutzausrüstung um das Verletzungsrisiko sowohl in der Produktion als auch im Umgang also überall wo Anknüpfungspunkte da sind zu minimieren oder zu eliminieren.

00:17:09: Und welche konkrete Schutzausrüstungen dahinter von Nöten ist definiert sich natürlich von den Anforderungen des jeweiligen Abfalls.

00:17:17: Genau Das geht bis hin auch diejenigen, die hinterher die Behältnisse oder die Flächen wo die Abfälle gelagert werden reinigen oder desinfizieren.

00:17:29: Auch die brauchen die entsprechende Schutzausrüstung.

00:17:32: also das ist ein ganz wesentlicher entscheidender Punkt der eben hier mit beachtet werden muss.

00:17:41: und zusätzlich kommt dann eben ja das Thema Arbeitsschutz in den Spiel, wenn wir gerade mit Gefahrstoffen zu tun haben.

00:17:54: Da stellt eben der Arbeitsschutz auch besondere Anforderungen an also gefährliche Stoffe in irgendeiner Art und Weise ins Spiel kommen reicht es halt nicht zu sagen, hier ist die persönliche Schutzausrüstung sondern dann müssen wir eben auch in unserem Arbeitsschutzmanagement und unsere Arbeitsschuzorganisation einige ergänzende Themen mit aufnehmen.

00:18:20: Ja im Grunde brauche ich je nach Umfang der Abfälle Schwierigkeitsgrad und schwere im Sinne der Chemikalien ein vollständig eingerichtetes Gefahrstoffmanagement als Untermanagement, im Sinne des Arbeitsschutzmanagements.

00:18:40: Ein Gefahrstoffmanagement ist letztendlich auch nichts anderes wie ein.

00:18:44: Abfallmanagement oder wie ein Arbeitsschutz-Management, es baut sich auf als organisatorische Ordnung.

00:18:50: Es baut sie weiterhin auf mit Verantwortlichkeiten und Schulungen, mit Informationsweitergabe und selbstverständlich mit den Kontrollen, ob mit den Stoffen aufgeeignete Art und Weise umgegangen wird, um Verletzungsrisiken oder auch sonstige Verschmutzung zu minimieren.

00:19:10: Genau was gehört da jetzt dazu?

00:19:12: Das ist auf jeden Fall ... an Gefahrstoff verzeichnet ist, dass wir wissen welche Gefahrstoffe haben wir alle im Unternehmen.

00:19:21: Auch etwas, was ich immer aktualisieren muss.

00:19:22: Kann sich ja durchaus verändern wenn irgendwo mal neue Materialien verwende oder neue Produkte habe.

00:19:29: Gucken ist das Gefahrstoffverzeichnis dann noch aktuell?

00:19:33: und dann muss ich eben auch im Sinne einer Gefährdungsbeurteilung schauen inwieweit die einzelnen Arbeitsplätze jetzt hier mit diesen Gefahrstoffen zu tun haben Und das natürlich auch entsprechend dokumentiert, wie immer gehört es mit dazu eben.

00:19:53: Aber mit dieser Gefährdungsbeurteilung dann hier festzustellen am einzelnen Arbeitsplatz was ist hier jeweils jetzt an Schutzausrüstung oder auch an Sicherheitsvorkehrungen zu treffen damit möglichst geringes Risiko für unsere Mitarbeitenden entsteht?

00:20:16: Ja, da machen wir tatsächlich den Köcher auf.

00:20:18: Das können auch bauliche Maßnahmen sein, technische Maßnahmen sein die zur Anwendung kommen.

00:20:24: aber eines ist natürlich ganz wichtig bevor wir eine Gefährdungsbeurteilung machen können, brauchen wir eine Arbeitsplatzbeschreibung.

00:20:32: Was an diesem Arbeitsplatz vorkommt?

00:20:34: Das muss im Vorfeld geklärt sein denn ansonsten wissen wir ja gar nicht mit welchen Tätigkeiten dieser Mitarbeitende letztendlich betraut ist.

00:20:42: und darauf hin baut sich die Gefahr auf wenn wir Gefahrstoffe ins Spiel bringen.

00:20:46: und genau deshalb brauchen wir diese Gefährdungsbeurteilungen.

00:20:49: und da kommt jetzt wieder die Grundlage des Arbeitsschützes in Spiel.

00:20:53: ein ordentliches Arbeitsschutzmanagement hat ja die organisatorische Ordnung Schulungen, aber auch die Beschreibung der Prozesse und vor allem der einzelnen Arbeitsplätze und Tätigkeiten.

00:21:06: Und was es dann eben braucht für jeden Gefahrstoff?

00:21:09: Im Grunde gibt es die sogenannten Sicherheitsdatenblätter.

00:21:14: Also das ist wie an anderer Stelle auch Sicherheitshinweise müssen eben immer sichtbar und greifbar verfügbar sein, dass auch Mitarbeiter wenn sie jetzt mal irgendwo an einem Punkt vielleicht sich nicht mehr sicher sind oder wir warten das jetzt nochmal.

00:21:32: Vielleicht gerade irgendwie Stoffe die nicht jeden Tag irgendwie da vorbeikommen?

00:21:35: Wie muss ich denn das machen, dass Sie aber eben die Möglichkeit haben hier da jederzeit die an die Information zu kommen, um eben korrekt mit den Stoffen umzugehen.

00:21:49: Das ist eine Seite und auf der anderen Seite müssen wir aber auch dafür sorgen dass Gefahrstoffe entsprechend gekennzeichnet dass eben klar ist, womit hab ich's zu tun.

00:22:02: Ja das kennen wir oftmals mit so schönen Piktogrammen wo da ein Totenkopf drauf ist oder so'n Gesicht mit einer Gasmaske oder irgendwie Achtung ätzend oder eine Flamme drauf ist.

00:22:14: also das sind diese klassischen Piktagramme die das ohne Sprache ganz deutlich zum Ausdruck bringen hey Vorsicht an der Bahnsteigkante du langst hier was an Das is nicht gut.

00:22:25: Genau und das eben für eben auch Die Lagerung, also wenn irgendwo Gefahrstoffe auch gelagert werden.

00:22:31: So Achtung hier in dem Lagerbereich Vorsicht.

00:22:37: Hier gibt es Dinge die gefährlich sind.

00:22:40: Ja hier wird Plutonium angereichert im großen Stile Okay lassen wir das

00:22:47: Also.

00:22:48: insofern das wichtiger Punkt und was auch noch mit dazu kommt bei Gefahrstoffen, was man da auch regelmäßig zu tun hat sind die sogenannten Ersatzstoffprüfungen.

00:23:00: Und zu prüfen, gibt es Stoffe und inzwischen neue Stoffen die weniger gefährlich sind als die, die wir bisher einsetzen um da das Risiko dann eben zu reduzieren?

00:23:12: Ja.

00:23:12: Das Substitutionsmanagement wie du richtig sagst Daniel weniger umweltschädlich, weniger gefährlig für die Mitarbeitenden, weniger gefährlich im gesamten Produktions- und Abfallprozess.

00:23:25: Denn auch hier gilt ja eines.

00:23:27: Die Technik geht weiter und auch ein Wesensmerkmal der Arbeitsschutzorganisation ist, dass die Produktionsanlagen und auch die Beseitigung von Abfällen, die Entsorgung des Recycling, die Wiederverwendung von Abfeldern nach – jetzt kommt der Begriff dem Stand der Technik zu erfolgen hat.

00:23:44: Das ist ein wissenschaftlicher Begriff, der letztendlich sagt man muss immer den Neuesten Methoden, sofern sie dienlich sind anwenden um dort die Prozesse so effizient wie möglich und vor allem so Umwelt- und Personenschonend und so ungefährlich wie möglich darzustellen.

00:24:04: Das heißt im Laufe der Zeit ist das quasi einzig ständig anpassender Prozess der immer zu gewissen Fortschritten führt.

00:24:13: deswegen stand der Technik es eigentlich ein Fortschutzmarker

00:24:16: Genau, genau.

00:24:17: Aber deshalb ist diese Anknüpfung hier an den Arbeitsschutz so zentral.

00:24:21: Natürlich haben wir auch die Nachhaltigkeit, wenn es um die Einsparpotenziale geht.

00:24:26: Zunächst mal eben die erste und oberste Thematik ist die Sicherheit der sichere Umgang und eben die Sicherheit ihrer, die mit den Abfällen umgehen müssen.

00:24:38: Und das sind unsere Mitarbeitenden.

00:24:41: Diese Anforderungen müssen wir zentraler füllen.

00:24:46: Nachhaltigkeitskriterien, Wirtschaftlichkeits- kriterien eben auch mit berücksichtigen.

00:24:51: Wunderbar!

00:24:51: Aber organisatorisch sind wir eben in unserer Arbeitsschutzorganisation und auch deswegen verantwortlich.

00:24:59: typischerweise wenn wir eben sobald wir signifikante Mengen haben wird es einen Abfall beauftragten als Spezialbeauftragte geben der dann personell eben in diese Organisationsstruktur unserer Arbeitsschutzorganisation eingebunden ist.

00:25:16: Lass uns da eine Schleife drehen, wie es zum Abfallbeauftragten kommt.

00:25:20: Grundsätzlich verantwortlich ist... Ich kann's Ihnen nicht ersparen liebe Hörerinnen und Hörern immer!

00:25:25: Es ist blöd dass das immer Eiler ist und durfte...

00:25:28: Ist immer nur die Geschäftsleitung?

00:25:29: ...es

00:25:29: ist immer die Geschäftspführung ganz genau.

00:25:31: Und die Geschäftsschwörung kann ja nicht alles selbst machen.

00:25:34: Somit gibt es, fallends des Gesetzgebers die Möglichkeit spezielle Personen auszubilden und mit sogenannten Spezialaufgaben zu belegen.

00:25:43: Und das ist unter anderem der Abfallbeauftragte.

00:25:46: Genau!

00:25:46: Wenn Sie dazu generell was, verweisen wir auch noch mal auf unsere entsprechende Folge zum Thema Arbeitsschutz.

00:25:51: Da erklären wir so das Ganze auch noch grundlegend.

00:25:55: aber eben genau der Abfall beauftragt ist ein weiterer Spezialbeauftragter neben den verschiedenen anderen die wir da kennengelernt haben sowie Brandschutz oder Ersthelfer und der Abfalls Beauftragte eben jetzt sich um die Themen hier rund um das Thema Abfall dann eben kümmert.

00:26:15: Ja, die Frage ist was macht er?

00:26:17: Der schult, der informiert, der unterstützt die Geschäftsführung, der berät auch diverse Abteilungen, diverse Mitarbeiter, diverse Produktionsbeauftragte und er kontrolliert und weist gegebenenfalls einzelne Mitarbeiter an Dinge anders zu tun damit das im Sinne des Kreisler Wirtschaftsgesetzes der Abfallverordnung einfach in geordneten Bahnen läuft.

00:26:46: Genau, er ist deswegen ja entsprechend auch geschult und wurde entsprechend ausgebildet.

00:26:50: das heißt er weiß was es notwendig.

00:26:52: wie müssen wir mit entsprechenden Abfällen umgehen?

00:26:55: informiert muss sie natürlich auch laufend informieren.

00:26:57: gibt's da irgendwelche neuen Regelungen?

00:26:59: also die Informationen eben laufen hier zusammen und daraus eben abzuleiten aus den Anforderungen okay wie müssen wird jetzt an den einzelne Arbeitsplätzen gestalten dass das ganze eben hier sicher abläuft, also dafür ist unser Abfallbeauftragter zuständig und ansonsten eben mit diesem Spezialthema seine Funktion aber analog zu sehen zu den anderen Beauftragten die wir sonst haben im Unternehmen.

00:27:28: Ja, da lässt sich ein sagen der Abfallbeauftragte braucht eben eine besondere Ausbildung.

00:27:32: Eine besondere Zuverlässigkeit er muss eine besonderen Sache und Fachkunde aufweisen.

00:27:38: das alles sind besondere Anforderungen die eben aus dem Kreisler Wirtschaftsgesetzes und gegebenenfalls aus dem Bundesemissionsschutzgesetz stammen.

00:27:47: dort müssen natürlich gewisse Nachweise erbracht werden wie irgendwie einen Hochschulzeugnis oder eine andere technische Berufsausbildung.

00:27:56: Das alles sind letztendlich Dinge, die dazu führen dass eine Person als Abfallbeauftragter qualifiziert und eingesetzt werden kann.

00:28:04: Genau also irgendwo der inhaltliche Bezug sollte schon da sein das jetzt jemand zum Beispiel aus dem Marketing oder aus der Personalabteilung vielleicht jetzt hier weniger geeignet ist wie jemand aus dem technischen Bereich der eben hier mit den entsprechenden Themen sich schon mal von vornherein besser auskennt macht hochgradig.

00:28:26: Aber ja, zwingend ist es nicht.

00:28:29: Also ich kann auch jemand anderen hier sachkundig schulen also ich brauche halt eben die entsprechenden Nachweise dass eben die Schulungen da besucht werden und das muss auch laufend aktualisiert werden.

00:28:42: also dementsprechend hier gilt dann ja auch Anforderungen ändern sich Stoffe ändern sich also Und diese Gesetze werden weiterentwickelt.

00:28:53: also insofern Ist das ein Thema, das nicht einmal gemacht und dann fertig?

00:28:59: Sondern dass eben auch einen laufender Prozess im Unternehmen darstellt.

00:29:05: Ja, steht am letzten Endes alles in der Abfallbeauftragtenverordnung drin.

00:29:09: Wie das auszusehen hat?

00:29:11: Wie man in welchen Turni zu Schulen hat wie die Sachkunde aufrecht erhalten werden muss welche Grundlagen gesetzt sein müssen und dergleichen.

00:29:17: also

00:29:18: speziell hier im Kreislauf Wirtschaftsgesetz ist es auch genau festgelegt.

00:29:23: was hat er für Rechte und Pflichten?

00:29:26: Also von daher ist das alles sehr klar definiert.

00:29:31: Wie gesagt ist analog zu sehen mit anderen beauftragten Wesen und ja, mit den Tätigkeiten die du eben schon entsprechend beschrieben hast.

00:29:44: Ja an der Stelle bleibt uns eigentlich nichts weiter zu sagen als wenn Sie dazu zu diesem sehr umfangreichen Thema Fragen haben dann kommen sie bitte auf uns zu.

00:29:56: das sind natürlich Tiefgehende und weitreichende Informationen, Prozesse.

00:30:02: können wir in so kurzer Zeit nicht alles darstellen.

00:30:06: Wir haben noch zwei weitere Folgen.

00:30:08: Nächstes Mal wollen wir uns genauer mit dem Doing.

00:30:12: Wie laufen die Abfälle durchs Unternehmen?

00:30:17: Das wollen wir uns mal ein bisschen näher anschauen und dann werden wir noch eine Folge zu den verschiedenen Abfallarten.

00:30:23: Wollen wir uns ein paar Beispiele mal anschauen?

00:30:26: Also das soll Ihnen noch ein bisschen mehr Einblick geben, ansonsten natürlich bei Fragen compliance-check.eu.

00:30:34: dort finden Sie alle Kontaktmöglichkeiten vor.

00:30:41: Bleibt uns jetzt für heute nichts weiter noch zu sagen als vielen Dank fürs Einschalten.

00:30:47: Wir hoffen natürlich, dass in zwei Wochen dann bei Abfall Teil II wieder mit dabei sind und dann wünschen wir Ihnen jetzt noch einen guten restlichen Wochenausklang und einen guten Start ins Wochenende morgen!

00:31:02: Und bis zum nächsten Mal alles Gute.

00:31:05: bleiben

00:31:06: Sie komplett!

00:31:09: Das

00:31:12: war der heutige Compliance Check, präsentiert von der CKC GmbH.

00:31:17: Vielen Dank fürs Einschalten und bis zum nächsten Mal!

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