Einkauf / Verkauf - Teil 2
Shownotes
Christian und Daniel stellen die wesentlichen Risiken vor, die ein Unternehmen im Bereich Einkauf und Beschaffung über das Risikomanagement im Blick haben sollte. Neben Marktentwicklungen, die zu Preis- oder Wechselkurschwankungen führen können, sind auch Szenarien der Verzögerung oder Unterbrechung von Lieferketten zu bedenken. Ebenso sollten Qualitäts- oder Insolvenzrisiken bei Geschäftspartnern nicht außer acht gelassen werden.
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00:00:01: Willkommen
00:00:01: bei Compliance Check.
00:00:03: Compliance muss nicht kompliziert und teuer sein,
00:00:06: wir erklären
00:00:07: wie es geht.
00:00:13: Hallo zusammen und ein weiteres mal herzlich willkommen bei Complance Check hier heute am Compliance Donnerstag mit Christian und Daniel.
00:00:23: Heute sind wir im zweiten Teil unseres Blogs zum Thema Einkauf Verkauf im Unternehmen.
00:00:32: Wir sind letztes Mal mit dem Thema Einkauf gestartet und Christian, nachdem wir da einen Überblick gewonnen haben nur die Querverbindung mit Antikorruptionen und Kartellrecht, worum soll es denn heute gehen?
00:00:45: Ja, heute wollen wir uns mal den speziellen Feld der verschiedenen Einkaufsrisiken widmen was also das Unternehmen ganz pragmatisch gesehen aus wirtschaftlicher Sicht, sich fragen sollte.
00:01:01: Wenn es um die Auswahl eines Lieferanten geht oder wenn es überhaupt um die Risikozuordnung von Lieferanden im Einkauf geht und auf was man da besonders acht geben sollte?
00:01:14: Weil natürlich eben im Rahmen einer Risikobewertung eben auch je nachdem was wir hier einkaufen Gilt es ja letztendlich für uns im Sinne unseres Unternehmens auch Krisenprävention ist hier das Stichwort zu verhindern, dass irgendwelche Veränderungen auf unserer Lieferantenseite dazu führen, dass wir als Unternehmen entweder gar nicht mehr oder nicht mehr wirtschaftlich dann eben... produzieren können oder unsere Leistungen erbringen können?
00:01:51: Ja im Wesentlichen geht es um die Punkte, du hast ja schon mal anklingen lassen.
00:01:57: Es geht um die punkte dass wir zum Beispiel uns einem Änderungsrisiko für Marktpreise ausgesetzt sehen.
00:02:04: das ist insbesondere dann der Fall wenn wir zb mal auf die Rohstoffmärkte schauen.
00:02:09: Da gibt es aber auch natürlich Mittel und Wege, da gehen wir auch kurz darauf ein wie man den begegnen kann.
00:02:14: oder wenn ein Lieferant zum Beispiel in Insolvenz gerät.
00:02:20: Das ist zum Beispiel ein großes Problem denn... wenn es ein Hauptlieferant ist, der dann plötzlich nicht mehr liefern kann.
00:02:30: Dann sitzen wir sprichwörtlich auf dem Trockenen?
00:02:33: Lass uns einen Punkt nach dem anderen mal durchgehen mit der Preisänderung anfangen.
00:02:39: da das große Thema natürlich Preise können sich verändern.
00:02:43: du hast richtig gesagt Rohstoffpreise da ein Thema aus unterschiedlichen Gründen Und dann natürlich, dass unsere Lieferanten eben höhere Kosten oder höhere Preise an uns als Kunden weitergeben und das verändert dann natürlich unsere Kostensstruktur.
00:03:01: Wenn die Marge sehr eng ist, ist da noch die Frage, reicht es aus, dass wir selber Kosten deckend produzieren können?
00:03:10: oder unseren Gewinn noch erhalten können.
00:03:14: Also da wird es dann schnell sehr eng, vor allem natürlich wenn wir auch nicht die Möglichkeit haben auf andere Liferanten auszuweichen weil eben hier unsere Liferanden eine marktbeherrschende Stellung haben.
00:03:29: also dass es nur einen Liferant gibt das es ja ein Monopol gibt oder ein Oligopohl das ist nur ein paar wenige Liferante gibt auf die man zugreifen kann.
00:03:39: dann wird es für uns schwer so eine Preiserhöhung auszuweichen, wenn wir sagen, da nehmen wir halt einen anderen günstigeren Anbieter.
00:03:46: Ja, dann stellt sich natürlich auch die Frage nicht nur nach der Preisesensibilität.
00:03:51: Sondern gibt es denn jemand anderes, der ähnliche Produkte in vergleichbarer Menge und vergleichbare Qualität liefern kann?
00:03:58: Das ist ja dann auch die frage!
00:04:00: Ja, natürlich.
00:04:01: also das für die Ausweichung aber natürlich die Überlegung hier, die da steht können wir eben hier preisänderungsrisiken stückweit abwehren?
00:04:15: können wir uns eben hier diversifizieren, was Lieferanten angeht.
00:04:21: Haben wir Auswahlmöglichkeiten oder nicht?
00:04:24: Aber das gilt es zu bewerten.
00:04:26: genauso was du gesagt hast Insolvenzrisiko dann natürlich das Problem wenn das unser einziger Lieferant ist und der geht in die Insolvens Dann kann's für uns auch schnell sehr eng und schwierig werden.
00:04:42: Natürlich deswegen eine Empfehlung an alle Unternehmen Wenn Sie das sowieso schon nicht machen als gelebte Praxis, man sollte eigentlich immer irgendwo eine wie auch immer geartete zweite Lieferkette haben.
00:04:56: Wenn auch nicht was Hauptlieferkettes sondern möglicherweise als Ersatz damit man im Zweibelsfall gerade das was wir hier diskutieren wenn sich Preise mal ändern in einem unüblichen Rahmen oder wenn eine Insolvenz ansteht oder eine Lieferkette reißt, dass man dann möglichst schnell umswitschen kann und die eigene Produktion nicht gefährdet.
00:05:18: Ja also die Überlegung weil andere Überlegungen wie können wir weg von diesem Rohstoff?
00:05:24: Von diesen Teilen?
00:05:25: das ist ja doch ein etwas längerfristigerer Prozess.
00:05:29: Das kann natürlich aus strategischer Sicht eben auch angegangen werden, wenn man langfristig sieht, dass zum Beispiel bestimmte Rohstoffe Knapper werden oder eben umkämpfter werden und damit, wo man perspektivisch davon ausgehen kann dass die teurer werden.
00:05:45: Die Frage hat man die Möglichkeit aus technischer Sicht diesen Rohstoff durch einen anderen Rohstoff möglicherweise zu ersetzen.
00:05:52: Ja das ist die Frage an die F&E Abteilung?
00:05:54: Genau aber eben die dann frühzeitig zu stellen, wenn man dieses Risiko im Blick und im Auge hat Bei Insolvenzrisiken, natürlich das gilt es eben auch bei der Lieferanten-Auswahl.
00:06:08: Da kommt wieder unser Stichwort, das Business Partner Integrity Management, Lieferantensteuerung, Dienstleisterauswahl wie auch immer man's nennt.
00:06:18: aber da zu prüfen ob die Lieferanden mit denen man Verträge eingeht wirtschaftlich solide aufgestellt sind und damit das Insolvenzrisiko so gering wie möglich, dann hoffentlich ist es das Lieferanten, den man da ausgewählt hat.
00:06:39: Ja bei des was du sagst Daniel ist richtig und wichtig.
00:06:42: Das eine ist natürlich wenn wir über Substitutionen verschiedener Produkte Teile Rohstoffe sprechen, dann ist das natürlich kein Akutvorgehen sondern das ist ein strategisches Vorgehen dass längerfristigen Betrachtungshorizont bedarf im anderen Fall die Insolvenz, das werden wir im Zweifelsfall im Vorfeld so gar nicht mitbekommen.
00:07:03: Das kann tatsächlich aus heiterem Himmel kommen weil irgendwelche externen Shocks oder sonstige Gegebenheiten zuschlagen.
00:07:11: Das ist etwas was man dann durchaus im Rahmen der Krisenprävention berücksichtigen muss?
00:07:17: Natürlich
00:07:17: aber eben in der Prüfung genau eben der Lieferanten das Risiko in so weit zu ermitteln, dass man sieht wie groß ist denn ein Lifferant?
00:07:29: Wie wirtschaftlich stark ist der aufgestellt?
00:07:32: oder ist es ein kleines Unternehmen, das vielleicht auch nur mit geringer Marge dann eben arbeitet.
00:07:38: Also wie hoch ist denn da die Wahrscheinlichkeit?
00:07:42: also das gilt es auf jeden Fall zu bewerten und eben da Plötzlich wieder Tee im Sinne Krisenprävention und eben auch ein Notfallplan zu stricken, wie du gesagt hast.
00:07:54: Die Frage gibt es die Möglichkeit dann auszuweichen auf andere Zulieferer?
00:08:00: oder wie können wir damit umgehen?
00:08:04: Aber das Risiko angemessen, um das Thema zu handeln?
00:08:09: Also Sie sehen hier, es gibt jede Menge KPIs mit denen man abklären kann.
00:08:14: Zwar im Rahmen einer Momentaufnahme und nur für den konkreten Fall ist denn ein Lieferant geeignet für uns oder nicht?
00:08:21: Und birgt dieser Lieferand ein wesentliches erhebliches Risiko oder nicht?
00:08:26: das schützt uns aber natürlich nicht davor dass trotzdem irgendwo mal einen externer Schock auftreten?
00:08:30: Natürlich!
00:08:30: Aber eben deswegen in der Sinne des Risikens gilt diese Risiken im Blick zu haben Und deswegen erwähnen wir das eigentlich irgendwo bei jedem Thema, kommen wir am Risikomanagement vorbei eben das so geeignet aufzustellen dass wir in der Lage sind diese Risiken eben korrekt und sinnvoll zu bewerten.
00:08:53: Genauso wenn wir jetzt eben im globalisierten Wirtschaftsraum sind können wir nicht davon ausgehen dass alle unsere Lieferanten irgendwo im Euro Raum sitzen.
00:09:02: und wenn wir eben irgendwo Geschäfte machen müssen außerhalb eben des Euro-Raums und mit anderen Währungen zu tun haben, kommen natürlich auch Fremdwährungsrisiken im Sinne von Wechselkursschwankungen dazu.
00:09:19: Die eben de facto letztendlich wie eine Preiserhöhung dann wirken können wenn durch entsprechende Wechselkurseentwicklung das ausländische Produkt dadurch entsprechend teurer für uns wird.
00:09:35: Ja, also meine Damen und Herren wechselkurz Risiken haben die allerwenigsten auf dem Schirm.
00:09:40: Weil sie werden in der Regel so nicht betrachtet denn Sie sind ein Konstrukt von Kapitalmarktrisiken und nicht speziellen unternehmerischen Risiken.
00:09:51: Deswegen laufen die gerne mal unter Ferner liefen und werden nicht so richtig in das Risikokalkül mit einbezogen, sie haben aber doch insbesondere im Auslandsverkehr in außereuropäischen Wirtschaftsräumen und vor allem im außereuropäischen Währungsraum erheblichen
00:10:07: Einflusscharakter.".
00:10:08: Ja, und gleichzeitig müssen wir auch darauf aufpassen.
00:10:14: Natürlich ist das irgendwo ein Fremdwährungskonto schnell angelegt aber eben auch hier dann die Frage... ihre Fremdwährung, wie gesagt Wechselkursrisiko das da ist.
00:10:25: Aber eben auch dass aus rechtlicher Sicht schwierig werden kann wenn wir zum Beispiel ein Dollar-Konto haben dann machen wird für uns den US Bezug auf und das haben wir ja auch an anderer Stelle dann eben schon erläutert dass die US Behörden die US Gesetzgebung sich tangiert sieht sobald sie irgendwo berührt wird.
00:10:48: und Geschäfte in US dollar sind eben so ein Bezug, den man da zu den USA herstellt.
00:10:55: Das ist das Stichwort FCPA, Foreign Corruption Practices Act.
00:11:00: Da sind wir ja auch schon mal mehrfach drauf eingegangen.
00:11:03: Da ist eben das Konstrukt der US-amerikanischen Währung ein mögliches Einfallstor.
00:11:10: Das wollen wir jetzt gar nicht hier aufdröseln, weil sonst verlieren wir uns irgendwo im US Bezug.
00:11:14: Können wir auch wieder darauf verweisen?
00:11:16: Genau!
00:11:16: Wir wollen nochmal zurückkehren zum Thema Wechselkurse.
00:11:19: Es gibt einige Instrumente und vor allem Finanzmarktinstrumente mit denen man solche Wechselkurs ... Kursschwankungen gegen Entgelt ausschalten kann oder minimieren kann.
00:11:29: Die bekanntesten, die wir aus dem Kapital- und Finanzmarkt kennen das sind entweder Optionen oder sogenannte Swapshins also quasi ein Swap auf eine Option oder klassische Devisionswaps Also Tauschgeschäfte.
00:11:45: egal was man nimmt alles kostet Geld.
00:11:47: Risikofermeitung kostet immer Geld.
00:11:50: aber wenn es um größere Losgrößen geht können auch zum Beispiel Wiesentermingeschäfte oder Wiesenoptionen, oder Wiesenswaps ein sinnvolles Vehikel sein.
00:12:02: Wenn Sie dazu Fragen haben sprechen sie gerne mal Ihre Hausbank an.
00:12:07: die kann Ihnen da weiterhelfen.
00:12:09: ansonsten helfen auch wir gerne weiter denn wir haben ja auch Kapital- und Finanzmarktbezug.
00:12:14: genau also deswegen jetzt das im Detail zu erläutern würde so weit gehen.
00:12:18: aber Wenn informieren Sie sich da mal, wenn das eben für Sie ein Thema ist und Sie das noch nicht auf dem Schirm hatten.
00:12:27: Die Absicherungen, die Möglichkeiten, die es hier dann gibt, dass man eben nicht da irgendwo Wechselkurs oder ... Fremdwährungsverluste dann eben hinnehmen muss.
00:12:41: Weil du gerade gesagt hast, Fremddwerungs-Verluste, da fällt mir gerade noch ein.
00:12:45: das Thema Wirtschaftsprüfer und Jahresabschlüsse ist auch so.
00:12:48: was denn der sieht solche Geschäfte insbesondere wenn es zu einem Wechselkursrisiko kommt natürlich im Rahmen der Bilanzerstellung immer mit einem kritischen Auge Denn hier sind natürlich immer Einfallstore für mögliche schwebende Gewinne oder vorprogrammiert?
00:13:07: Ja, also auch natürlich der Wirtschaftsprüfer.
00:13:11: Wenn er gut ist kann ihn da natürlich auch was Fundierte zu sagen.
00:13:15: aber auf jeden Fall das eben auch im Blick zu haben und sich dazu informieren ist ein wichtiger Punkt.
00:13:23: Was wir natürlich auch noch gesehen haben, auch in jüngerer Vergangenheit – sei es eben in der Corona-Zeit oder mit entsprechenden geopolitischen Konflikten -, dass Lieferausfälle und Lieferverzögerungen drohen können.
00:13:39: Und natürlich auch da die Problematik wenn die Lieferung entweder gar nicht oder nicht rechtzeitig ankommt dann kann ich selber meine Verpflichtungen gegenüber meinen Kunden nicht einhalten.
00:13:51: Das kann eben zu entsprechenden Konsequenzen dann führen.
00:13:56: Oder im schlechtesten Fall, wenn ich nicht mehr beliefert werde kann ich die Produktion im Prinzip ganz einstellen.
00:14:03: Und das ist überhaupt kein hypothetisches Risiko was du da ansprichst.
00:14:06: also meine Damen und Herren wir hatten das in der Vergangenheit.
00:14:09: Denken Sie mal dran Das Schiff Ever Given Der Suez-Kanal Die blockierte Lieferkette gerissene Lieferketten.
00:14:17: oder denken sie mal an die Chipproduktion wo es hier unter strategischen oder geopolitischen Problemen kam
00:14:26: oder in der Corona-Zeit, wo in China einfach mit dem ganz harten Lockdown die Fabriken geschlossen wurden.
00:14:32: Und eben ja ... Die Zuliefergüter haben eben gefehlt!
00:14:36: Also das Thema tangiert jetzt nicht nur unsere Produktion Es ist eigentlich ein klassisches Lieferkettenrisiko.
00:14:43: Genau also das aber eben natürlich für uns eben auch die Überprüfung.
00:14:48: Deswegen wie stellen wir die Lieferkette auf dass wir hier nach Möglichkeit eben diese Risiken minimieren.
00:14:56: Das kann auch wieder Geld kosten, wenn man zum Beispiel bestimmte Produktionsschritte wieder insorzt also Richtung Deutschland oder Europa zurückholt womöglich weil sie Produktionskosten höher sind aber auf der anderen Seite natürlich die Verlässlichkeit dann der Lieferkette gegeben ist.
00:15:17: Solche Dinge gilt es auch zu prüfen und zu bewerten.
00:15:22: Ja, auch an der Stelle wiederhole ich mich gerne.
00:15:24: Oftmals ist ein gangbarer Weg eine kleine zweite Lieferkette im Sinne einer Notfalllieferkette mit möglicherweise zweiten also nachrangigen Lieferanten aufzubauen Auch das sehen wir bei vielen Unternehmen um genau solche Fälle eben vorzubauen.
00:15:41: Also entweder generell wie wo sitze ich meine Zulieferer an?
00:15:46: oder was natürlich auch Thema sein können.
00:15:48: Natürlich Lagerung kostet immer Geld aber wenn ein Lager, so einen gewissen Puffereinbau.
00:15:54: Dass ich eben auch mal irgendwie in paar Wochen Lieferverzögerungen oder Ausfall kompensieren kann ... Oder zumindest weitestgehend kompensationen kann.
00:16:05: Auch das kann ein Mittel sein.
00:16:07: natürlich auch wieder kostet ein gewisses Geld.
00:16:10: aber die Frage muss ich mir natürlich stellen was kostet es mich an Geld?
00:16:12: Wichtig!
00:16:13: Was
00:16:13: kostet
00:16:13: denn?
00:16:14: Wenn ich das nicht habe?
00:16:15: also
00:16:15: ja Das sehen wir ja auch aus dieser Just-in-Time-Logistik, die im Rahmen der Globalisierung sehr weit fortgeschritten ist.
00:16:23: Du hast es ein paar Mal erwähnt und dann kam Corona und es kamen Lockdowns und plötzlich wurden die ganzen Strategien der Unternehmen wieder ein Stück weit dahinkorrigiert, dass man sagt ne, so eine Lagerhaltung war doch gar nicht so schlecht!
00:16:37: Da können wir weiter machen bis der nächste Lkw das nächste Flugzeug, das nächste Schiff kommt und bis wir dann wieder Ware haben.
00:16:43: aber wenn ich darauf angewiesen Ich bin in meiner Produktion Justin Time.
00:16:48: Um zehn Uhr fünf und vierzig muss der Laster an der Ramp bestehen, weil ansonsten geht mir um elf Uhr die Ware aus?
00:16:54: Dann ist das überdenkenswert und in solchen Situationen möglicherweise zum Scheiternvorteil.
00:16:59: Ja also auch wieder eine Risikobewertung.
00:17:04: zu guter Letzt eben auch das Thema Qualitätsrisiko, dass natürlich da ist.
00:17:10: Deswegen auch immer die Frage hier im Rahmen des Business Partner Integrity Managements – wir haben es vorhin an anderer Stelle schon mal kurz angerissen – kann an Different die Ware in der erforderlichen Qualität dann liefern?
00:17:27: Natürlich, wenn es eben Produkte sind.
00:17:29: Dann kann ich natürlich hier mit einer Verlässlichkeit oder wenn der Produktionsprozess stimmt rechnen.
00:17:37: aber es gibt natürlich auch Unwegbarkeiten bei der Qualität.
00:17:40: denken wir zum Beispiel an Agrarostoffe.
00:17:43: Wenn einfach die Ernte jetzt schlechter ausgefallen ist und durch Witterungsbedingungen nicht die Qualität hat Die man in anderen Jahren hatte Kann das eben auch zum Problem werden.
00:17:56: Ja, absolut.
00:17:57: Und deswegen fragt man sich natürlich im Rahmen der Geschäftspartenauswahl immer ist denn der Lieferant in der Lage die geforderte Qualität und die benötigte Menge zu liefern?
00:18:08: Bei der Menge kann man möglicherweise auf mehrere Lieferanten ausweichen.
00:18:13: Bei der Qualität kann das auch funktionieren, kann aber auch schwieriger werden.
00:18:17: Deswegen fordern viele größere Unternehmen von ihren Lieferanden ein Qualitätsmanagement.
00:18:22: Wir kennen das die ISO-Richtlinie.
00:18:24: neuntausend eins, zweitausendfünfzehn – ja?
00:18:26: Das ist so ein ganz bekanntes Thema, dass die meisten Unternehmen auch umgesetzt haben ist aber nur eine Indikation.
00:18:36: Das sagt noch nicht wirklich aus, dass die Qualität der Produkte auch dem geforderten Maß
00:18:40: entspricht.".
00:19:02: oder vielleicht auch eben im Rahmen der Zusammenarbeit, dass man die Qualität verbessern kann.
00:19:10: Dass möglicherweise durch klare Vorgaben oder in der Zusammenarbeiten, eben in der technischen Umsetzung da gemeinsam zu einem Weg gehen kann.
00:19:22: Aber das gilt es eben auch... hier im Rahmen des Risikomanagements speziell eben bei den Einkaufsrisiken in Blick zu haben und zu prüfen, dass man eben nicht überrascht wird.
00:19:34: Und dann sage ich Hoppla jetzt haben wir irgendwas, das entspricht nicht den Qualitätsstandards mit denen Gütern können gar nichts anfangen.
00:19:42: Ja, dann kannst du im Zweifel zwar so eine Lieferung einfach mal an die Tonne treten?
00:19:45: Genau!
00:19:46: Das wollen wir ihm vermeiden.
00:19:48: also Wir haben gesehen jetzt heute, es gibt vielfältige Risiken im Einkauf die es zu berücksichtigen gilt.
00:19:55: Deswegen auch hier das Risikomanagement, das Business Partner Integrity Management, nichts anderes als das Risikkomanagement eben der Geschäftspartner dann eben darstellt und die Informationen da zu erheben und dementsprechend den eigenen Einkauf dahingehend zu entwickeln, zu schulen, zu briefing dass eben hier diese Risiken ab... und wir als Unternehmen hier nicht überrascht werden von irgendwelchen negativen Themen.
00:20:27: Ja, an der Stelle wollen wir auch sagen jetzt haben wir sie genug gequält mit Risiken im Einkauf ... Ich denke, wir lassen es an der Stelle mal gut sein und kommen auch in vierzehn Tagen nochmals mit einer Folge zum Thema Einkauf auf sie zu.
00:20:45: Diesmal geht's aber um was anderes Daniel?
00:20:48: Was wollen wir denn das nächste Mal machen?
00:20:49: Genau da haben die kritischen Einkaufspraktiken, die ins Spiel kommen und wo wir eben aus Kompleinsicht schauen müssen dass unser Einkauf im Zusammenspiel mit den Lieferanten, dass dort alles sauber läuft.
00:21:06: Und gerade diese Anknüpfung die wir hatten letztes Mal eben zu Korruption und zu Kartellrecht das wir da nicht in Probleme kommen aber eben auch Einkaufspraktiken die einfach unsere Unternehmen schaden.
00:21:20: also ein strukturierter Einkaufsprozess.
00:21:23: warum ist der so wichtig?
00:21:24: Das wollen wir nächstes mal dann erläutern.
00:21:27: Aber wie gesagt, dazu nächstes Mal mehr vor.
00:21:30: heute sind wir jetzt hier durch.
00:21:33: Wir bedanken uns dass Sie wieder mit dabei waren und eingeschaltet haben und freuen uns dann auch wenn sie vierzehn Tagen wieder mit der bei sind.
00:21:42: Ja, für Fragen rund um die Themen.
00:21:44: Sie wissen ja schon altbekanntes bleibt immer gleich www.compliance-check.eu ist die Anlaufstelle.
00:21:53: hier finden sie Telefonnummer E-Mail Adressen Kontaktformular.
00:21:56: kontaktieren Sie uns gerne.
00:21:58: wir freuen uns über eine Kontakteaufnahme und ansonsten wünschen wir Ihnen noch einen schönen Tag gute Rechtswoche möglicherweise auch schon ein schönes Wochenende.
00:22:21: Das war der heutige Compliance Check, präsentiert von der CKC GmbH.
00:22:26: Vielen Dank fürs Einschalten und bis zum nächsten Mal!
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